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Reformationsjubiläums-Gipfel in Wittenberg |
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Auf Einladung von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer kam der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, am 3. März zum "Reformationsjubiläumsgipfel" nach Wittenberg. Der Kulturstaatsminister hat bei seinem Besuch den Startschuss zur Beteiligung des Bundes an den Vorbereitungen zum Reformationsjubiläum gegeben.
Staatsminister Neumann ist in der Woche zuvor vom Bundeskabinett beauftragt worden, die Aktivitäten der Bundesregierung zum Reformationsjubiläum 2017 zu koordinieren.
Der Kulturstaatsminister erklärte, er sei bewusst nach Wittenberg gekommen. "Die Stadt ist als Wirkungsstätte Martin Luthers für das Reformationsjubiläum von höchster historischer, kirchlicher, kultureller und wissenschaftlicher Bedeutung. Wittenberg wird absehbar zum Jubiläum im Zentrum des nationalen und internationalen Interesses stehen."
Vor allem der Schlosskirche komme eine herausragende Bedeutung zu, da dies der Ort sei, an dem alles begann, so Bernd Neumann. Der Bund wird dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Wittenberg bei den anstehenden Baumaßnahmen und national bedeutsamen Projekten zur Seite stehen.
Nach einem Gespräch zum Stand der Vorbereitungen und Planungen besuchte Staatsminister Neumann gemeinsam mit Ministerpräsidenten Böhmer und Sachsen-Anhalts Kultusministerin Birgitta Wolff die Lutherstätten in Wittenberg: die Schlosskirche mit den Gräbern Martin Luthers und Philipp Melanchthons, die Stadtkirche, Luthers Predigtkirche, und das Lutherhaus.
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