Sonderausstellungen

01. Oktober 2020 bis 31. Oktober 2022
Luthers Sterbehaus | Lutherstadt Eisleben

Raus mit der Sprache!

Die Sprache Martin Luthers hat die Welt bewegt: Seine und unsere heutige Sprache werden in unserer Mitmachausstellung „Raus mit der Sprache!“ in Eisleben erfahrbar – experimentell, interaktiv und spielerisch!

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20. August 2021 bis 20. Februar 2022
Augusteum | Lutherstadt Wittenberg

Pest. Eine Seuche verändert die Welt

Kaum eine Krankheit hat bis heute solche Spuren in der abendländischen Kultur hinterlassen und das kulturelle Gedächtnis Europas so tief geprägt wie die Pest. In der neuen Sonderausstellung gehen wir der Pest auf den Grund.

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Lutherfestspiele 1905

03. Februar 2021
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Während unseres Depotumzugs in Wittenberg sind wir auf längst vergessene Schätze gestoßen. So fanden wir Unterlagen in Form von Rezensionen, Programmen, Fanpost und Zeitungsartikel rund um die Lutherfestspiele 1905.
Diese fanden 1905 im städtischen Ausstellungspalast in Dresden statt. Insgesamt wurden 26 Vorstellungen gegeben - 50.000 Menschen sahen sich das Stück an. Dabei bewiesen sie viel Geduld, denn eine Vorstellung dauerte 4 Stunden und teilte sich in 7 Abschnitte, welche Luthers Leben darstellte:

  • Erfurt - Luthers Studienzeit
  • Wittenberg - Thesenanschlag
  • Worms - Reichstag
  • Wartburg in Eisenach - Bibelübersetzung
  • Kloster Nimtschen - Katharina von Bora
  • Wittenberg - Hochzeit
  • Wittenberg - Luthers letzte Weihnachten

Die bereits erwähnte Fanpost war im übrigen an die Hauptdarstellerin des Stücks adressiert, Regierungsrätin Wilhelmine Storch-Kuhlmann aus Jena. Sie mimte Katharina von Bora. In weiteren Rollen befanden sich neben professionellen Darstellern und Darstellerinnen auch Laien aus der Bevölkerung.

Die Festspiele in Dresden waren ein großer Erfolg, sodass sich alle Beteiligten über sehr viel positive Kritiken freuen durften. Die Lutherfestspiele wurden auch in vielen weiteren Städten aufgeführt - aber nirgends war es so erfolgreich wie in Dresden.

 

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Das Programm
Kritiken

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