Prof. Krüger erhält die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt

12. Mai 2022
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat gestern Abend im Augusteum die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt an Prof. Dr. Jürgen Krüger überreicht. Der 85-jährige hat unsere Stiftung in den vergangenen beiden Jahrzehnten mit beachtlichen Geldbeträgen unterstützt.

Mit seinem großzügigen Mäzenatentum ermöglichte er es der Stiftung, zahlreiche wertvolle Objekte restaurieren zu lassen, Restaurierungen an ihren Gebäuden durchzuführen, ein modernes Sammlungsdepot einzurichten sowie die anstehende energetische Sanierung des Lutherhauses wissenschaftlich fundiert vorzubereiten. Zu den von ihm geförderten Projekten zählen beispielsweise die Restaurierung von 36 Humanisten-Drucken des 16. Jahrhunderts, die für die Bücherwand der neuen Dauerausstellung im Wittenberger Melanchthonhaus 2013 bestimmt waren, die Restaurierung des Taufsteins und der Epitaphe Feuerlein und Francke in Luthers Geburtshaus in Eisleben, die Restaurierungen der Einrichtungen in Melanchthons Studier- und Sterbezimmer, die Konservierung und Restaurierung der Lutherstube und des Großen Hörsaals, inklusive der dort gezeigten Professorengemälde, die Restaurierung von zwei besonders prominenten Ausstellungsstücken im Lutherhaus: der Zehn-Gebote-Tafel aus der Cranach-Werkstatt und von Luthers Predigtkanzel, die Konservierung bzw. Restaurierung der grafischen Sammlung der Stiftung bis hin zu einer modernen Depotausstattung (u. a. eine passgenaue Gemäldezuganlage).

„Ihr Mäzenatentum ist außergewöhnlich, es prägt unsere Gesellschaft und ihren Geist. Aus privatem Engagement, aus persönlicher Neigung und Sachkenntnis heraus fördern Sie seit vielen Jahren Kunst und Kultur. Sie stehen nicht abseits, sondern bringen sich aktiv im Interesse unseres Gemeinwohls ein“, würdigte Haseloff den Geehrten. 

Mit seinen großzügigen Spenden leistet Prof. Krüger einen außergewöhnlichen Beitrag dazu, das materielle Erbe der Reformation in den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben zu erhalten. Auch wir wollen dafür DANKE sagen!

 

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