Videovortrag: Das Ende des Katholizismus

Logo zur Vortragsreihe "Luther 1520" in rot
24. November 2020
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt

Endlich können wir den versprochenen Vortrag zum Thema „Das Ende des Katholizismus. Luthers Schrift ‚Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche‘“ nachholen. Dieser sollte bereits im Oktober während einer Präsenzveranstaltung abgehalten werden. Aufgrund von Krankheit des Referenten mussten wir diesen allerdings kurzfristig absagen.

Nun gibt es den Vortrag aus unserer Themenreihe "Luther 1520" als Video zu erleben.
1520 tritt Martin Luther als kämpferischer Reformator in die Öffentlichkeit. Seine Schrift „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ ist nicht nur eine Abrechnung mit der katholischen Sakramentenlehre, sondern auch ein Manifest für ein anderes Verständnis von Kirche. Gemeinsam mit seinen anderen beiden Hauptschriften des Jahres 1520, der Freiheitsschrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ und der Adelsschrift „An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“, bezeugt „Von der babylonischen Gefangenschaft“ das definitive Ende des „Reformkatholiken“ Luther.
 

 

Referent: Dr. Dr. Benjamin Hasselhorn, geboren 1986 in Göttingen, studierte Evangelische Theologie, Geschichte und Pädagogik in Göttingen und Mainz. Er wurde mit einer Dissertation in Systematischer Theologie über die Politische Theologie Wilhelms II. an der Humboldt-Universität zu Berlin bei Notger Slenczka promoviert. Nach Tätigkeiten an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München und der Universität Passau wurde er 2014 zudem mit einer Arbeit über den deutsch-baltischen Historiker Johannes Haller zum Dr. phil. promoviert. Anschließend arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt und war Kurator der Nationalen Sonderausstellung 2017 „Luther! 95 Schätze – 95 Menschen“. Seit April 2019 ist er Akademischer Rat a. Z. am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

 

 

 

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