Eröffnung der neuen Sonderausstellung

Werbeplakat zur Sonderausstellung
13.04.2019
 – 
09:00
 Uhr
Augusteum | Wittenberg
Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen.

Königin des Himmels oder Magd des Herrn – Maria trennt und verbindet die Konfessionen. Doch wie kam es zu der unterschiedlichen Sichtweise auf die Mutter Gottes?

Die Katholiken riefen Maria als Heilsvermittlerin an. Sie verbildlichten ihr Leben in reich ausgeschmückten Szenen und vergegenwärtigten sich in Hymnen und Fürbitten ihre Freuden und Leiden. Auch Luther ehrte sie. Für ihn war sie die „liebe, werte Magd“, auf die er zahlreiche Predigten hielt. Gleichzeitig aber erteilte er mit seinem auf Christus konzentrierten Glauben dem Marienkult seiner Zeit eine Absage. Er berief sich auf die biblischen Zeugnisse und sah in Maria den Inbegriff von Demut, Liebe und Barmherzigkeit. Bei seinen protestantischen Nachfahren geriet sie weitgehend in Vergessenheit.

Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Marienfrömmigkeit im Reformationsjahrhundert mit Zeugnissen der Kunst wie auch der Theologie, Literatur und Musik. In über 100 kostbaren Schnitzplastiken, Gemälden, Grafiken und Schriften führt sie die Vielfalt der Marienbilder vor Augen, die von der prachtvollen Himmelskönigin bis zur demütigen Magd Gottes reichen. Sie zeigt Verbindungen wie Unterschiede der katholischen und lutherischen Marienverehrung im 16. Jahrhundert auf.

13. April bis 18. August 2019 | täglich 9 – 18 Uhr

Eintrittspreise  
Einzelticket: 6 Euro
Ermäßigt: 4 Euro
Schüler: 3 Euro
Kinder bis 6 Jahren haben freien Eintritt
Weitere Vergünstigungen für Familien und Gruppen

Buchungen für Führungen und Gruppen über das Servicebüro: Tel.: +49 (0)3491/4203171 oder E-Mail: service@martinluther.de

 

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