Maria kunsthistorisch und theologisch betrachtet

Werbeplakat zur Sonderausstellung
09.07.2019
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18:30
 Uhr
Augusteum | Wittenberg
Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen.

Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt lädt zu einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Maria zwischen den Konfessionen“ in Wittenberg ein, bei dem „Bilder gelesen“ werden.

Am Dienstag, den 9. Juli findet eine dialogische Führung durch die Sonderausstellungen „Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen“ im Augusteum statt. Dabei werden die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Katja Schneider, und der Pfarrer der Stadtkirche, Dr. Johannes Block, in den Bildern lesen: Sie nehmen ausgewählte Bildszenen unter theologischen und kunsthistorischen Aspekten in den Blick und lösen ihre verschlüsselte Sprache für uns auf.

Die Bilder des späten Mittelalters stecken nämlich voller Botschaften, vor allem an die Gläubigen. Man kann aus ihnen religiöse Verkündigungen, Glaubenslehren, Ideen und Wertvorstellungen ablesen, aber sie auch als Mahnungen und Anleitungen für den Glauben verstehen. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich eine vielschichtige und symbolhaltige Bildsprache entwickelt, über die dem Betrachter die Inhalte vermittelt wurden. Die Zeitgenossen verstanden sie, doch heute bedarf diese christliche Ikonographie einer Erklärung: Um sie zu begreifen, muss man ihre Motive, ihre Symbole und ihre Attribute deuten und sie in die theologischen Zusammenhänge und die gelebte Frömmigkeit einordnen.

Die Marien-Ausstellung im Augusteum bietet dafür einen wahren Reichtum: Hier finden sich viele interessante und spannende Werke, die sich wunderbar lesen lassen.

Der Eintritt ist frei!

Referent*innen: Dr. Katja Schneider und Pfarrer Dr. Johannes Block

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