Marianische Wallfahrten und Gnadenorte um 1500 in der Region Wittenberg und im Kurfürstentum Sachsen

Werbeplakat zur Sonderausstellung
18.06.2019
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18:30
 Uhr
Kapelle im Augusteum | Wittenberg
Verehrt. Geliebt. Vergessen. Maria zwischen den Konfessionen.

Die Jahrzehnte vor der Reformation waren von einer intensiven Frömmigkeit geprägt – das haben wir inzwischen gelernt. Dazu gehörten auch verschiedene Formen des Herumreisens und der kollektiven Mobilität, die wir heute unter dem Begriff „Wallfahrt“ zusammenfassen. Häufig ging es dabei um Orte, die mit der Gottesmutter in Verbindung standen, heute aber aus dem kollektiven Gedächtnis und auch häufig aus der Landschaft verschwunden sind. Der Vortrag lädt zu einer historischen Entdeckungsreise ein: vom Apollensberg nach Ziegenhain, vom Belgischen Halle zum Golm im Fläming, von Eicha nach Kuhlowitz.

Referent: Dr. Hartmut Kühne studierte an der Kirchlichen Hochschule Berlin (Ost) und an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin Evangelische Theologie. Er übernahm Lehraufträge an der Technischen Universität und an der Theologischen Fakultät in Göttingen und ist seit 2008 Lehrbeauftragte für Kirchengeschichte am Pädagogisch-Theologischen Institut (PTI) Brandenburg. Seit 2009 ist er zudem freiberuflich für verschiedene Ausstellungs- und Forschungsprojekte tätig.

Der Eintritt ist frei!

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