Melanchthonhaus

Melanchthonhaus Wittenberg

Melanchthonhaus Wittenberg Das Melanchthonhaus in Wittenberg ist ein architektonisches Kleinod. Das Renaissancebauwerk mit dem markanten Giebel gilt als eines der schönsten Häuser der Stadt.

Kurfürst Johann Friedrich hat das dreigeschossige Gebäude 1536 errichten lassen. Damit wollte er Philipp Melanchthon, den Lehrer Deutschlands, an seine Universität binden. Das Haus bot Raum für Melanchthons Familie und für Studenten. 1845 erwarb der preußische Staat das Gebäude und ließ 1898/99 im ersten Obergeschoss das Studier- und Sterbezimmer des Gelehrten nachbilden.

Von 2010 bis Anfang 2013 wurde das Denkmal instand gesetzt und durch einen modernen Neubau erweitert. Mit der Baumaßnahme ist es gelungen, das Denkmal von Funktionen wie Kasse, Museumsshop sowie Sanitär- und Technikanlagen zu befreien. Außerdem konnte die Ausstellungsfläche vergrößert werden und die Besucher des Hauses haben nun erstmals die Möglichkeit, das Melanchthonhaus in einem weitgehend barrierefreien Rundgang zu erkunden.